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Dienstag, 12. Dezember 2017

Allerdings hat hier das Amtsgericht Darmstadt, welches das Verfahren betreibt, die Einholung eines Bodengutachtens in Auftrag gegeben, um etwaige Bodenverunreinigungen zu klären, welche dann Einfluss auf den Verkaufspreis haben könnten. Dieses Gutachten liegt uns momentan noch nicht vor.


Sehr geehrter Herr nn,

wir informieren Sie sehr gerne über den Sachstand in Sachen Anleihe der 
Penell GmbH i. I.. Leider konnten in diesem Jahr noch keine 
nennenswerten Fortschritte erzielt werden. Im Wesentlichen konzentriert 
sich unsere Tätigkeit als Treuhänderin auf zwei Arbeitsfelder. Dabei 
handelt es sich um:

1.Die Verwertung des Warenlagers der Penell GmbH i. I., welche 
mittlerweile durch den Insolvenzverwalter abgeschlossen wurde. Hier 
befinden wir uns in gerichtlicher Auseinandersetzung mit dem 
Insolvenzverwalter, ob und in welcher Höhe dieser Verwertungserlös den 
Anleihegläubigern zusteht.

An diesem Verwertungserlös haben, neben der Treuhänderin für die 
Anleihegläubiger, auch zwei weitere Parteien Anspruch angemeldet.

Gerichtliche Termine sind für das erste Quartal 2018 angesetzt und wir 
hoffen, dass sich dann die Rechtslage hinsichtlich des 
Verwertungserlöses klarer präsentiert.

2.Als zweite Entwicklung ist die Verwertung des Betriebsgrundstücks der 
Penell GmbH i. I. zu erwähnen. Über dieses Grundstück wurde mittlerweile 
ein Zwangsversteigerungsverfahren eröffnet.

Allerdings hat hier das Amtsgericht Darmstadt, welches das Verfahren 
betreibt, die Einholung eines Bodengutachtens in Auftrag gegeben, um 
etwaige Bodenverunreinigungen zu klären, welche dann Einfluss auf den 
Verkaufspreis haben könnten. Dieses Gutachten liegt uns momentan noch 
nicht vor.


Aufgrund dieses Umstandes und der Tatsache, das vorrangige Rechte an 
diesem Grundstück bestehen, können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine 
Aussagen zu Effekten auf das Treuhandvermögen treffen.

Da sich die Lage hinsichtlich beider Themenfelder insgesamt noch als 
unklar darstellt, können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weitergehenden 
Auskünfte erteilen. Wir möchten Sie daher noch um etwas Geduld bitten 
und werden die Anleihegläubiger zu gegebener Zeit informieren.

Wir wünschen Ihnen eine ruhige Adventszeit und bereits jetzt ein schönes 
Weihnachtsfest.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich sehr gerne 
zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

i.V. Dr.  Oliver Stenz

MSW GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Straße des 17. Juni 106-108

10623 Berlin

Telefon +49.30.88 77 58 0
Telefax  +49.30.88 77 58 10
E-Mail  stenz@mswberlin.de

Montag, 30. Oktober 2017

wo sind die Gelder aus dem Verkauf der Synchro Plus GmbH aus Haidmühl ?


Penell GmbH: Synchro Plus GmbH offenbar veräußert – One Square Advisory kritisiert dünne Informationslage rund um den Merger


One Square Advisory Services GmbH: Penell GmbH: Klage des Treuhänders MSW GmbH gegen den gemeinsamen Vertreter vom Landgericht München abgewiesen; Ansprüche gegen den Sicherheitentreuhänder in der Prüfung
Penell: Nehmen sich die Gläubigervertreter gegensei-
tig auf die Rolle? Foto @ Penell GmbH
Zwischen dem gemeinsamen Vertreter der Penell-Anleihegläubiger, der One Square Advisory Services GmbH, und dem Treuhänder MSW GmbH herrscht kommunikationstechnisch derzeit offenbar Eiszeit: Beide Parteien scheinen sich im laufenden Insolvenz- und Abwicklungsverfahren des Elektronikversorgers kaum ausreichend abzustimmen.
Dieser Eindruck bestätigte sich zumindest erst kürzlich, als One Square Advisory die Bondholder über den zwischenzeitlichen Verkauf der Synchro Plus GmbHinformierte. Eigenen Angaben zufolge waren die Restrukturierungsexperten ihrerseits „trotz wiederholter dringlicher Aufforderung […] nicht in den Verkaufsprozess eingebunden oder zumindest über die Verkaufsbemühungen [vorab] detailliert informiert“. Die Münchner hätten demnach in der Vorwoche lediglich über den abgeschlossenen Merger von MSW um Geschäftführer Horst Mantay erfahren.
Inzwischen forderte One Square den Treuhänder dazu auf, umgehend alle relevanten Informationen zum Verkauf – u.a. auch zur etwaigen Höhe möglicher Rückflüsse an die Inhaber der umlaufenden 7,75%-Unternehmensanleihe über nominal 5 Mio. EUR – weiterzuleiten.
Brisant: Die Sanierungsspezialisten sinnieren zum gegenwärtigen Zeitpunkt, ob der Deal überhaupt den Bestimmungen des Treuhandvertrags entsprach. Ebenso könne man nicht beurteilen, ob mit dem Verkauf ggf. ein Verstoß gegen die Treupflichten vorliegt, hieß es dazu weiter.
Neben den Vertriebsgesellschaften Synchro Plus AG (Schweiz) und Synchro Plus GmbH (Österreich), deren Anteile bereits als Sicherheit für die Anleiheforderungen verpfändet waren, zählten die Anteile der Synchro Plus GmbH, Haidemühl, zunächst nicht zu den Sicherheiten der Bondholder. Informationen zum Verwertungsstand der Vertriebstöchter liegen übrigens noch nicht öffentlich vor.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Die vielen Hände am Wege eines Produktes bis zum Endverbraucher....verteuern die Ware schon ganz erheblich